Dales Gorge Rundweg

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Lage:
Im Karijini Nationalpark in Western Australia, ca. 340 km südlich von Port Hedland

Eckdaten:
Ca. 8km
Halbtagestour – etwa 3-4 Stunden, für Picknick und Baden mehr Zeit einplanen

Schwierigkeit:
Überwiegend einfach – kann bei Hitze anstrengend sein, ein paar steilere Ab- und Aufstiege

Packliste:
Sonnencreme
Badesachen
Kopfbedeckung
Ausreichend Wasser & Proviant

Anreise:
Gleich neben der berühmten Schlucht befindet sich der Dales Gorge Campingplatz, von dem aus ein Pfad zum eigentlichen Wanderweg führt. Die Runde kann aber auch am Parkplatz an den Fortescue Falls begonnen werden. Etwa 2 km westlich liegt das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine Anfahrt ohne Geländewagen ist in der Regel kein Problem, trotz gelegentlicher Schotterpisten.

Beschreibung:
Je nach Ausgangspunkt auf dem Campingplatz heißt es zunächst den Schildern zur Schlucht zu folgen. Auf dem Weg darf man schon mal all die kleinen Echsen und die riesigen Termitenhügel bewundern, die es überall im Karijini Nationalpark zu sehen gibt. An der Dales Gorge angekommen, kann man von mehreren Aussichtspunkten in die Schlucht und auf den Circular Pool schauen, dem letzten Anlaufpunkt der Wanderung. Nun läuft man mit der Dales Gorge zur Linken immer den Pfad entlang. Nicht weit von den Aussichtspunkten gelangt man an einen Abzweig in die Schlucht hinunter. An diesem laufen wir aber vorbei und genießen weiterhin die Sicht in das Tal.

Erst beim zweiten Abzweig Richtung Fortescue Falls biegen wir ab. Nach einer relativ steilen Passage erreicht man nun den ersten Fels-Pool unterhalb der Wasserfälle. Ein kurzer, lohnenswerter Abstecher führt nach rechts noch zu einem weiteren Pool, welcher zwar idyllischer, aber mitunter auch voller ist – obwohl die traditionellen Besitzer sich an diesem Ort Ruhe erbitten.

Nach einer kleinen Abkühlung geht es nun in der Schlucht entlang Richtung Circular Pool. Je nach Wasserstand gilt es hier und da ein paar nasse Stellen zu passieren. Hier unten finden sich auch einige schattige Stellen für ein Picknick. Wer zum Circular Pool möchte, muss noch einmal einen kleinen Abzweig nehmen und der Schlucht quasi bis zum Ende folgen. Diesen Weg läuft man nach einer wirklich frischen Pause zurück bis zum Aufstieg. Der steile, aber kurze Pfad führt zu dem Punkt, an dem wir ein paar Stunden vorher vorbeigelaufen waren. Oben angekommen gilt es nur noch den schon bekannten Weg zurück zum Zeltplatz zu laufen.

Tipps:

  • In der Nähe des Karijini Nationalpark wurde Asbest abgebaut, aber auch im Park gibt es welchen (Warnschilder beachten). Sieht man an den Felswänden bläulich schimmernde Adern eines fasrigen Gesteins, sollte man dies auf keinen Fall berühren.
  • Geht man abends in die Gorge, hat man die Pools für sich allein – Taschenlampe nicht vergessen.
  • Auch wenn es die anderen Touristen nicht tun, an dem heiligen Ort der Aborigines hinter den Fortescue Falls gilt es ruhig zu sein!
  • Vorsicht auch vor den Abgründen: Das Gestein kann bereits vorher brüchig, da überhängend sein.
  • Abgesehen davon: Das Baden ist wirklich wunderbar und der ganze Park absolut sehenswert!
  • Diese Route – und zwei andere im Park – sind auch im Rother Wanderführer „Australien“* beschrieben.

Mehr Bilder zu dieser Wanderung und was wir sonst noch in Western Australia unternommen haben, findet ihr in unserem Blogbeitrag.

 

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Rundweg am Wave Rock

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Lage:
In Western Australia nahe des Ortes Hyden, etwa 340 km östlich von Perth

Eckdaten:
Ca. 5,5km
Flaches Gelände
Halbtagestour – etwa 2 Stunden

Schwierigkeit:
Einfach – kann bei Hitze anstrengend sein

Packliste:
Sonnencreme
Kopfbedeckung
Wasser & Proviant

Anreise:
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Campingplatz bzw. Parkplatz direkt neben dem Wave Rock, etwa 2km östlich von Hyden.

Beschreibung:
Vom Campingplatz aus folgt man erst einmal dem kurzen Pfad direkt zum Wave Rock. Am rechten Ende des Felsens befindet sich ein Pfad, der auf den berühmten Felsen hinaufführt. Auf der rechten Seite sieht man ein großes Wasserreservoire, da der Wave Rock, lange bevor er Berühmtheit erlangte, zum Auffangen von Regenwasser genutzt wurde. Der Weg führt nun nach links an der kleinen Mauer entlang, an der das Wasser in das Reservoire fließt. Der Weg ist oben auf dem Felsen mit kleinen Plaketten gekennzeichnet, die sich aber hier und da etwas verstecken. Von oben hat man eine wunderbare Sicht über die ausgetrockneten Salzseen in der Region. Folgt man dem Weg weiter, gelangt man nun auf der linken Seite des Wave Rock (vom Ausgangspunkt aus gesehen) zurück zum Fuß des Felsens.

Nun folgt man den Schildern Richtung Hippos Yawn. Nach etwa 10 Minuten gelangt man zu dem Felsen, der einem riesigen Nilpferdmaul ähnelt. Vom hier gelegenen Parkplatz aus geht es über die Straße und dann auf einem Holzsteg über den Salzsee, den man von oben schon sehen konnte, bis zu einem großen Feriendorf. An einigen Stellen informieren Tafeln über die Besiedlung des Landes, die Anfänge des Ackerbaus in der Region und die daraus resultierende Desertifikation des Bodens. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man auf ebener Strecke vorbei an einem See und dem Flughafen von Hyden.

Tipps:

  • Verbringt man die Nacht auf dem nahegelegenen (und gut ausgestatteten) Campingplatz, sollte man sich eine Wanderung über den Wave Rock bei Sonnenuntergang nicht entgehen lassen.
  • Auch eine Nachtwanderung empfiehlt sich aufgrund der klaren Sternenhimmel sehr – spätestens dann hat man den Felsen ganz für sich.

Mehr Bilder zu dieser Wanderung und was wir sonst noch im Goldenen Outback Australiens unternommen haben, findet ihr in unserem Blogbeitrag.

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