trollstigen

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Ein Auto zieht eine lange Leuchtspur eine Bergstraße hinauf: So ein Bild wollte ich in Norwegen gerne schießen. Am liebsten natürlich von der Trollstigen, eine der abenteuerlichsten Serpentinenstraßen der Welt. Schon von unten sah die Straße atemberaubend aus. Von mehreren Seiten kommen Wasserfälle hinuntergedonnert und an drei Berghängen schlängelt sich die Straße zum Pass hinauf. Oben verpuffte mein Traum vom Leuchtwurm aber erst einmal, denn dichter Nebel und Nieselregen zwangen uns dazu, vorerst im Auto zu bleiben.

Das wurde auch nicht besser, als es dunkel wurde. Mehr zum Vergnügen schlenderten wir doch einmal zum etwa 5 Minuten entfernten Aussichtspunkt – und dort angekommen wurden auf einmal die Hänge sichtbar. Schnell rannte ich zurück, um mein Kamerazeug zu holen. Bevor ich alles aufgebaut hatte, war die Straße bereits wieder verschwunden. Also noch einmal warten. Als der Nebel sich dann zum zweiten Mal für etwa 20 Minuten verzog, kam genau zum richtigen Zeitpunkt ein Auto aus dem Tal heraufgefahren. Genau genommen waren es zwei. Aber das erste war etwas zu früh dran und die Rücklichter waren zu dunkel. Als meine Bilder im Kasten waren, zog erneut Nebel auf. Innerhalb einer Minute verbarg er wieder die Trollstraße. Glück gehabt!

Unter diesem Link können dieses und andere Bilder meines Portfolios bestellt werden. Produktion und Versand des Artikels übernimmt Whitewall.

Daten

  • Canon EOS 70D
  • Stativ
  • Fernauslöser
  • Tokina 11-16mm f2.8
  • 28 Einzelbilder über einen Zeitraum von etwa 15 Minuten mit
  • ISO 100, f8, 30s Belichtungszeit und 11mm Brennweite

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  1. Pingback: Auf den Straßen Norwegens | bildbeilage

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