sleeping on a trolls tongue

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Auf die Wanderung zur berühmten Trollzunge haben wir uns auf unserer Reise durch Norwegen besonders gefreut. Die magische Anziehungskraft des Felsens bei Odda besteht für viele hauptsächlich darin, sich vor einer spektakulären Aussicht auf der Spitze der „Zunge“ fotografieren zu lassen. Natürlich war ein tolles Bild von der Trolltunga auch für mich ein Anreiz, obwohl wir uns beide nicht nah genug an die Kante getraut haben, um eines dieser atemberaubenden Fotos zu schießen, bei dem man schon vom Ansehen ein Kribbeln im Bauch bekommt. Bei vielen Besuchern artet das Posieren auf dem Felsen in halsbrecherische Kunststückchen aus. Um sich an der Spitze fotografieren zu lassen, muss man tagsüber Schlange stehen – nachts hingegen ist niemand mehr da. Zufälligerweise hatten aber drei junge Norweger die Idee, sich im Dunkeln mit ihren Schlafsäcken zu fotografieren und ich durfte glücklicherweise daran teilhaben, denn ohne einen menschlichen Größenvergleich wirkt ein Bild der Trollzunge nur halb so spannend. Wir bereiteten also alle unsere Kameras vor und ich schoss zuerst für die Norweger und dann für mich selbst einige Fotos. Leider zog später Nebel auf und ich konnte nur wenige Sterne festhalten. Das Bild ist daher eine Komposition aus drei Einzelbildern geworden: Ein HDR für den Vordergrund mit den drei Norwegern, ein Bild mit Nebelschwaden und eines mit wenigstens ein paar Sternen.

Daten

  • Stativ
  • Canon EOS 70D
  • Tokina 11-16mm f2.8
  • HDR aus 6 Einzelbildern für den Vordergrund mit
    f2.8, ISO 200, 16mm Brennweite 0,4s, 0,6s, 1s, 2s, 4s und 8s Belichtungszeit
  • 2 Einzelbilder für Wolken und Sterne mit
    f2.8, ISO 200, 16mm Brennweite und 25s Belichtungszeit
  • überblendet und zusammengesetzt in Photoshop

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