Arbeiten in Australien: No worries, mate

Der Pegelstand unserer Reisekasse wurde immer niedriger und es kam, was kommen musste: Unser erster Arbeitstag in Australien rückte immer näher. Die letzten sieben Monate waren von unendlicher Freiheit geprägt und ich muss zugeben, dass ich das Gefühl hatte, diese Freiheit gegen einen Käfig eintauschen zu müssen. Wir beide waren aufgeregt wie noch nie. Würde uns die Arbeit Spaß machen? Was würde unsere Aufgabe sein? Ob die Kollegen nett sind? Ob wir alles verstehen und ob man uns versteht? Tausende von Fragen schwirrten in unseren Köpfen herum. Wir hatten nur etwa eine halbe Woche Zeit uns an den Gedanken, bald wieder arbeiten zu müssen, zu gewöhnen. Auf dem Weg nach Border Village versuchten wir noch ein klein wenig Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen. Wir schauten uns die Kliffs an der Great Australian Bight an und wollten nach einem selbstgekochtem Festmahl eine letzte ruhige Nacht in unserem Auto auf dem Campingplatz eines anderen Roadhouses verbringen. Vielleicht bekämen wir ja einen ersten Eindruck von dem, was uns erwartet. Was wir im Nullarbor Roadhouse vorfanden, steigerte aber eher unsere Nervosität. Es liegt im absoluten Nichts: kein Baum, Sturm, viel Müll und eher bedauerliche Anlagen (seither hat sich dort aber einiges getan!). Wir wurden in die letzte Ecke des Platzes geschickt, ein dreckiger Teddybär lag unheilverheißend neben unserem Stellplatz auf dem kargen Boden. Wenigstens blieb uns noch eine letzte gemütliche Nacht in unserem Auto – dachten wir. Doch nachdem ich mich hinlegte, bewegte sich unter mir auf einmal etwas. Giftige Schlangen oder Spinnen waren natürlich die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf schossen. Nach dem ersten Schrecken fanden wir aber heraus, dass es sich eine Maus – noch ehe wir die Gelegenheit dazu hatten – in unserem Bett gemütlich gemacht hatte. Munter rannte sie hin und her und über uns hinweg, versteckte sich aber immer wieder so, dass wir sie nicht fangen konnten. Nach mehreren Stunden gaben wir schließlich auf und legten uns etwa 3 Uhr morgens einfach schlafen… zu dritt – was eher schlecht als recht funktionierte. Es konnte nur noch besser werden.

nullarborDie Fahrt nach Border Village am nächsten Tag verging wie im Flug. Es war einer dieser Momente, in denen ich am liebsten einfach immer weiter gefahren wäre. Im Roadhouse angekommen wurden wir aber herzlich von den Managern in Empfang genommen. Als erstes wurde uns unsere kleine Wohnung gezeigt, die wir in den nächsten Monaten unser Zuhause nennen würden: Zwei Zimmer, ein Bett, ein Kühlschrank, ein kleines Sofa, ein Fernseher mit drei Programmen und ein Tisch mit zwei Stühlen. Unsere Badezimmer teilen wir uns mit unseren Kollegen. Generell waren wir sehr angetan von unserer Unterbringung, für die wir pro Woche einen kleinen Teil unseres Verdienstes abgezogen bekommen. Im Mitarbeiter-Aufenthaltsraum trafen wir dann auf drei unserer Kollegen, eine Australierin, die uns aber schon bald wieder verließ und ein deutsches Pärchen, das uns den Einstieg ein klein wenig erleichterte, da wir sie über alles ausfragen konnten. Am Abend gab’s dann noch unsere Arbeitsshirts und ein bisschen Bürokratie zu erledigen und dann ging es auch schon ins Bett, denn für mich hieß es am nächsten Tag schon 6 Uhr: arbeiten!

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Unser Roadhouse, die Trucks und Rooey, das Maskottchen mit der Limodose

WA/SA Border Village Roadhouse

Reist man durch Australien, dann ist das Roadhouse eine der typischen Begleiter entlang der abgelegenen Straßen des Landes. Die Distanzen zwischen einzelnen Städten sind teilweise gigantisch. Unser Roadhouse beispielsweise liegt am Eyre Highway inmitten der Nullarbor Plain: Einer der größten baumlosen Ebenen der Welt an der Südküste des Kontinents – etwa so groß wie Großbritannien. Fährt man von Ost nach West, passiert man nach der kleinen Küstenstadt Ceduna für etwa 1200km bis nach Norseman keine weitere Stadt. Für diesen Zweck gibt es die Institution Roadhouse. Hier kann man grundlegende Dinge einkaufen, tanken, essen, trinken und/oder übernachten. Der Name Border Village mag ein wenig in die Irre führen, denn man kann diesen Ort nicht direkt als Village (Dorf) bezeichnen. Neben uns wohnen hier etwa 13 weitere Personen und alle sind unsere Kollegen – darunter die Manager, Mechaniker, Hausmeister, Köche, Reinigungs- und Roadhousemitarbeiter und ein Kleinkind – welches natürlich nicht arbeiten muss, aber maßgeblich zur Erheiterung der Mitarbeiter beiträgt. Da das Roadhouse direkt an der Grenze zu Western Australia liegt, befindet sich gleich nebenan noch ein Quarantäne-Checkpoint. Hier arbeiten noch ein paar Beamte aus dem Nachbarbundesland und sorgen dafür, dass man kein mit Insekten, Pilzen oder Schimmel verunreinigtes Obst oder Gemüse in die sensible Region Western Australias einführt. Die Beamten wohnen im 12km entfernten Eucla, welches neben einem weiteren Roadhouse noch eine kleine Krankenschwesternstation, eine Polizeistation und eben die Unterkünfte der Checkpointangestellten besitzt.

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Leben in der Pampa

Unser Roadhouse selbst besteht aus einem Haupthaus mit Tankstelle, Shop, Küche, Restaurant und Bar mit Glücksspielautomaten. Desweiteren gibt es Mitarbeiterunterkünfte, Lagerräume, 30 Motelzimmer, 5 moderne Ferienwohnungen und 4 kleine Backpackerbaracken. Für Strom sorgt ein großer, etwa 600l pro Tag verschlingender Dieselgenerator und das Wasser wird vor Ort aus dem Untergrund gepumpt und in einer Entsalzungsanlage nutzbar gemacht. Außerdem befindet sich gleich nebenan ein Landeplatz für Kleinflugzeuge und Hubschrauber. Dass dieser sehr wichtig ist, erfuhren wir schon in den ersten Wochen, als einer der Gäste ins Krankenhaus gebracht werden musste. Für diese entlegene Region sind fliegende Doktoren zuständig, die in Notfällen jederzeit einsatzbereit sind. Muß man allerdings beispielsweise zum Zahnarzt, wird die Prozedur um einiges erschwerlicher, dann nämlich gibt es keine andere Möglichkeit, als 500km bis nach Ceduna zu fahren, wie eine unserer Kolleginnen zweimal.

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Unser Flughafen

Auch die Post funktioniert hier etwas anders als gewohnt. Da wir etwa in der Mitte der Nullarbor wohnen, haben wir zwar das Privileg zwei Postmänner zu haben, aber auch die kommen nur an zwei Tagen in der Woche. Der Postmann des Westens kommt Mittwochs und der Post-Cowboy des Ostens am Freitag. Seinen richtigen Namen haben wir nie erfahren, aber da er wie ein Cowboy aussieht, heißt er eben auch so. An was wir uns während der gesamten Zeit nicht so richtig gewöhnen konnten, war die Art und Weise der Müllentsorgung. Hier fliegt ganz einfach alles in ein und dieselbe Tonne. Ob Flaschen, Essensreste, Batterien oder was auch immer, alles wird täglich zu einem etwa 500m entfernten großen Loch auf der anderen Seite des Highways gefahren. Dort wird der ganze Krempel dann angezündet und schwelt dann langsam vor sich hin. In unregelmäßigen Abständen werden die Löcher zugeschüttet und neue gebuddelt. Einen wirklich verantwortungsvollen Umgang mit der Natur findet man, wenn überhaupt, nur, wenn es um das Thema Wasser geht. In den trockenen Regionen, wie auch hier auf der Nullarbor, wird nämlich überall Regenwasser genutzt und das schmeckt sogar ziemlich gut. Noch nirgends habe ich so viele und vor allem rießige Regentanks gesehen wie in Australien. Der Papa unserer Chefin erzählte mir mal warum er ausschließlich Regenwasser trinkt und nicht das Bohrwasser aus dem Untergrund. „Auf den Boden pisst man nämlich – das, was vom Himmel kommt, ist sauber!“ Das klingt an sich auch logisch, nur findet man unabhängigen Quellen nach ab und zu die unterschiedlichsten toten Geschöpfe in den Wassertanks. „Das macht ein tolles Aroma!“, meint unser Hausmeister, der ebenfalls darauf schwört.

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Auf der Müllhalde: Wo unsere Bestellzettel enden

Der Arbeitsalltag ruft

– das war es was ich dachte, als wir angefangen haben in Border Village zu arbeiten. Aber schon am zweiten Morgen, als ich vor Schichtbeginn genüsslich an meinem Tomaten-Käse-Toast knabberte, kam auf einmal der Hausmeister mit einer Flinte in den Aufenthaltsraum. Er müsse ein paar nervige Vögel loswerden, sagte er und verschwand durch die andere Tür. Einen Schuß, den Schreckensschrei der Köchin und dem lauten Lachen des Chefs später wurde mir klar, dass Alltag mitten im australischen Nirgendwo eben irgendwie anders aussieht. Tatsächlich bekommt der Hausmeister hier pro Jahr etwa 500 Schuß zur Verfügung gestellt, um die Krähen vom Gelände fern zu halten. Seinem spitzbübischen Grinsen nach zu urteilen, wenn er uns die Zahl seiner Opfer verkündet, gefällt ihm diese Aufgabe sehr gut. Man muss nur aufpassen, dass nicht zu viele am Pool rumliegen, meinte er einmal, sonst stinkt es zu sehr. Viele der Durchreisenden haben uns gefragt, wie man auf die Idee kommt in so einer menschenverlassenen Gegend zu arbeiten – tatsächlich kommt es einem aber gar nicht so verlassen vor, denn im Roadhouse selbst ist fast immer etwas los. Vor allem Truckerfahrer machen einen großen Teil der Kundschaft aus. Deswegen ist auch das Geschäftsmodell auf die Vorlieben und Bedürfnisse der harten Kerle mit ihren Roadtrains ausgelegt. Es gibt Duschen, kostenlosen Kaffee, eine eigene Truckerecke und 10% Rabatt auf Essen und Getränke. Auch der Besitzer, der neben unserem noch drei weitere Roadhäuser leitet, legt großen Wert darauf, die Trucker zufrieden zu stellen. Nach einigen Wochen kennt man dann auch seine Pappenheimer. Und dann werden aus den harten, tätowierten Truckern eben Stammkunden und man weiß, dass der eine immer einen Hot Dog und der andere einen Schokoladen-Milchshake bestellt.

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Nicht alltägliche Gäste: Trucks mit Monstertrucks in der Mittagspause

In den ersten Wochen beschränkte sich unsere Aufgabe erst einmal auf den Shop, welcher allerdings gleichzeitig Rezeption für die Motelräume und den Campingplatz, Tankstelle und Restaurant ist. Wir mussten Geschirr abspülen, Kaffee machen, alles sauber halten, Telefonanrufe annehmen (für mich der pure Horror in den ersten Wochen), Bestellungen aufnehmen, Essen servieren, Toasts zubereiten, den Shop auffüllen, die Zapfsäulen der Tankstelle freigeben und und und… Und dann musste man sich noch an die unzähligen verschiedenen Signaltöne des Ladens gewöhnen: ein Klingeln, wenn jemand den Shop betritt, ein anderes, wenn jemand die Zapfsäule startet und eines, wenn er fertig ist mit tanken, zwei weitere für die Kunden, um uns an den Counter zur rufen, dazu das Piepen der Mikrowellen und die Eieruhr des Kochs. Dieser wiederrum hat noch eine Klingel, wenn das Essen für die Gäste servierbereit ist. Und dann war da noch ein mysteriöses Piepen, was wie die Zapfsäule klang, aber von dem niemand wirklich rausbekam, wo es herkam. Das Telefon gab einem dann immernoch den Rest. Manchmal und gerade in der geschäftigen Weihnachtszeit, welche hier zugleich Sommerferienbeginn ist, zuviel für eine einzelne Person. Dann wird die Arbeit zum Dauerlauf. Zum Glück waren wir nicht immer allein im Shop. Im Laufe der Zeit kamen auf mich noch weitere Aufgaben zu. Je nach Bedarf half ich beim Saubermachen der Motelräume, dem Waschen und Zusammenlegen der Bettwäsche oder auch bei der Müllbeseitigung, dem Auffüllen der Getränkeschränke oder beim Putzen der Anlagen des Campingplatzes, während Laura vor allem für die Nachmittagsschichten verantwortlich war.

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Die Motelräume und der Housekeeping-Van: Das laute Röhren beim Fahren müsst ihr euch vorstellen

Chips und Gravy

Eine der größten Umstellungen – neben dem Fakt nach 7 Monaten überhaupt wieder zu arbeiten – sollte für uns das Essen werden, dass wir von nun an nicht nur servieren, sondern auch selbst konsumieren würden. Eine australische Küche im Sinne einer französischen oder italienischen gibt es nicht, eher ein paar typische Gerichte. Viel mehr handelt es sich um einen Mischmasch aus den verschiedenen Kulturen, die diesen Kontinent prägen, was als „mod aussie“ bezeichnet wird. Das heißt, zumindest für unser Roadhouse, dass man auch eine italienische Lasagne mit Chips serviert. Pommes heißen hier nämlich nicht Fries, Lektion Nummer 1, und man isst sie auch nicht mit Mayo und Ketchup, der hier, Lektion 2, Tomatensoße genannt wird, sondern, Lektion 3: mit Bratensoße (Gravy). Klingt seltsam, aber um ehrlich zu sein: Inzwischen sind wir Fans. Zum Frühstück verzehren die Aussies gerne Bacon, Spiegeleier, Würste, gegrillte Pilze, Kartoffelpuffer und Ähnliches, dass sich braten oder frittieren lässt. Mittags gibt es dann ein Sandwich, Chips oder Burger und abends die Hauptmahlzeit, die sich meistens aus den folgenden Kategorien zusammensetzt: Fleisch, Chips und Salat oder gekochtes Gemüse und frittierte Kartoffel- und Kürbisstücke. Für mich als Vegetarierin natürlich alles andere als einfach, denn ungewürztes, gekochtes Gemüse ist nicht gerade der Hit und Pommes mit Salat… Ihr könnt es euch vorstellen. Es mag ja für ein paar Leute nach dem Paradies klingen, täglich soviel Burger und Pommes essen zu können, wie man will, aber inzwischen sehnen wir uns danach, endlich wieder selbst einkaufen und kochen zu können.
Zu lernen hatten wir am Anfang auch die typischen Angebote im Kuchenregal und in der Hotbox, in der allerlei mehr Frittiertes warmgehalten wird. Statt Obstkuchen und Cremetorte gibt es Lamingtons, Fingerbuns und Spongecakes, als Snacks Chikorolls, Wing Dings, Drumsticks, Dim Sims, Cornjacks und Pluto Pops, und wenn man davon noch nie gehört hat und dann ein nuschelnder Outback-Aussie vor einem steht, wird das Aufnehmen einer Bestellung zum Abenteuer. Aber wie unser Chef immer sagt: „We’ll get there“ – das wird schon. So wissen wir inzwischen, dass „sanger“ Aussie-Slang für Sandwich ist. Mit einem hatten wir aber anders als unsere australischen Kollegen nie Probleme: Das Wort Schnitzel korrekt auszusprechen.

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Vegies und Wedges

„English – fluent“ steht in unseren Lebensläufen. Und wir dachten auch, dass das nach 9 Jahren Schulenglisch, 6 Staffeln Lost in Originalsprache und einigen Gesprächen mit Einheimischen und Reisenden seit Beginn unserer Reise stimmt. Wenn Englisch aber plötzlich zur Alltags- und Arbeitssprache wird, ist das ein ganz anderer Schuh. Plötzlich habe ich angefangen, unseren Unterricht zu verurteilen – dafür, dass dort immer mehr Wert auf Grammatik als Aussprache und Verstehen gelegt wurde. Plötzlich waren wir die, die doch bitte erst mal die Sprache lernen sollen, bevor sie in ein anderes Land gehen. Und plötzlich haben wir gemerkt, wie unerwartet schwer das sein kann. Selbst also mit unseren Vorkenntnissen ist es mehr als einmal passiert (und passiert noch), dass ich kein Wort meines Gegenübers verstanden habe, dass ich etwas erzählen wollte und einfach nicht die passenden Wörter dafür gefunden habe, und dass sich die Muttersprachler herzlich über unsere Aussprache amüsiert haben. Als wir einmal einen französischen Ausstauschschüler im Gymnasium hatten, haben wir ihn immer dazu gebracht, „Eichhörnchen“ zu sagen – es klang aus seinem Mund einfach zu niedlich – „Aisch’örnschen“. Liebe Franzosen: Das tut mir inzwischen schrecklich leid! Jetzt bin ich es, die immer wieder „Vegetables“ sagen muss, weil alle es einfach „cute“ finden. Wusstet ihr, dass man im Englischen das V wie eine Mischung aus W und F ausspricht? Ich wusste es nicht und verknote mir regelmäßig die Zunge dabei. Dieser vielleicht geringfügige Umstand hat anfangs dafür gesorgt, dass Kunden Vegies (Gemüse) statt Wedges (Kartoffelecken) bekommen haben, wenn Christoph oder ich die Bestellung aufgenommen haben. „Die solln erst ma ordentlich Deutsch lernen!!!“, war schon immer eine Aussage, die mich eher mit den Augen rollen ließ. Jetzt weiß ich, dass man viele, viiiiiiele Jahre braucht, bis man halbwegs ordentlich eine Sprache versteht und spricht.

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Da können wir nur froh sein, dass die meisten Aussies äußerst geduldig und verständnisvoll mit unseren Verständnisproblemen umgehen – und sich oft aus unserem Akzent ein nettes Gespräch entwickelt hat. Unsere Gegenüber finden es immer interessant, mitten im Nichts auf Europäer zu treffen – wahlweise halten sie uns für Franzosen, Iren, Russen, Osteuropäer oder erkennen uns gleich als Deutsche, was bei der Anzahl an deutschen Touristen und Backpackern im Land nicht allzu schwierig ist. Dann erzählen sie uns, wo sie in Deutschland schon waren – meistens fällt das Wort Oktoberfest – und sind natürlich ganz begierig zu erfahren, wie es uns in ihrem riesigen Land gefällt. „How do you like Australia so far“, werde ich mindestens einmal täglich gefragt. Und meine Antwort lautet immernoch: „A lot!“ Inzwischen sind wir nämlich schon weitaus länger als geplant in Border Village – 5 Monate – und das nicht nur des Geldes wegen. Ein Roadhouse in der Mitte vom Nirgendwo ist unser Zuhause weit weg von zu Hause geworden. Warum das so ist, erzählen wir im nächsten Artikel.

Von Christoph und Laura

(Australien, Nullarbor Plain, Border Village, seit 7. Dezember 2014)

4 Comments on “Arbeiten in Australien: No worries, mate

  1. wir hatten grad besuch aus australien und jetzt les ich auch noch euren bericht und wär so gern bei euch um ein paar wochen in WA mit rumzutingeln. ich wünsch euch ganz viel spaß! und sagt den roos schöne grüße von uns. xxx reni

  2. Pingback: Unser Outback-Zuhause | bildbeilage

  3. Cooler Beitrag. Ich hab im Erldunda Roadhouse gearbeitet und auch einen Bericht darüber geschrieben auf meinem Blog. Die gehören ja jetzt alle zusammen, Erldunda, Nullabor und Border Village.

    • Ach Erldunda auch? Das wusste ich nicht. Dort haben wir mehrfach für Kaffee gehalten 😀 Als wir dort waren, hat Border Village noch zu Madura und den anderen in WA gehört… Danke dir jedenfalls – da hab ich zum Frühstück morgen was zu lesen! Liebe Grüße aus Kanada! Laura

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