Westcoast: Der Roadtrip, Teil I

Reisen geht nicht ohne Entscheidungen zu fällen. Das fängt bei den kleinen Dingen an (was essen wir heute, wo übernachten wir, trinken wir noch einen Schluck Wein?) und landet unweigerlich bei den essenziellen: Wie lange wollen wir in dem und dem Land bleiben? Welche Route wollen wir fahren? Was lassen wir aus? Luxusprobleme, klar. Doch gerade haben wir in Neuseeland festgestellt, wie jede Entscheidung für einen Ort einen anderen von der Liste kickt, wie das eben ist, wenn der Weiterflug gebucht ist. Ich tue mich damit besonders schwer, will eigentlich immer alles genau abwägen, aber inzwischen glaube ich, dass die Aus-dem-Bauch-Entscheidungen nicht die schlechtesten sind. Eine Entscheidung – und ich weiß im Nachhinein nicht mehr, wie es dazu gekommen ist – stand für uns beide sehr früh fest: Wir wollen die Westküste Australiens bereisen. Und immer wenn wir australischen Reisenden von unseren Plänen berichteten, nickten sie begeistert und empfahlen noch diesen oder jenen Nationalpark: „Incredible landscapes!“ Großartigerweise haben meine Eltern sich entschieden, ihren Sommerurlaub hier unten mit uns zu verbringen. Die grobe Route war schnell gefunden, denn im Prinzip führt nur eine Straße nach Norden und aufgrund der Entfernungen macht ein Umkehren zurück zum Flughafen keinen Sinn. Die beiden mit einem gemieteten Campervan, wir beide mit unserem Auto, mit 19 Tagen und Nächten Zeit im Rücken, würden wir uns von Perth an der Südwestküste nach Darwin im mittleren Norden des Kontinents aufmachen – eine Reise durch 3 Klimazonen, 2 Zeitzonen und 7 Nationalparks. Eine andere Entscheidung auf diesem Roadtrip sollte uns eines der schönsten und definitiv das furchtbarste Erlebnis unserer Weltreise bescheren, aber dazu später.

Ab jetzt muss es wärmer werden

Pünktlich zur Ankunft meiner Eltern zeigte sich Perth – eine Stadt, über die wir nichts berichten können, weil wir uns auch nichts angeschaut haben – wieder von seiner freundlichen Seite. Der Regen hatte aufgehört. Wir wussten es damals natürlich noch nicht, aber das kühle, nasse Wetter der letzten zwei Wochen sollte für zwei Monate unser letzter gewesen sein, denn ab diesem Tag schien für uns die Sonne. Dennoch freuten wir uns über den großen Camper, den meine Eltern am Morgen nach einer doch noch pünktlichen Landung, einem Geburtstagsbier für meinen Vati und ein Powerfrühstück für alle abholten – denn er bot genug Platz, um zu viert darin sitzen zu können. Und ich schwöre, als wir auf unserem ersten Zeltplatz am Moore River rund 90 km nördlich von Perth übernachteten, war es so kalt, dass es nach Schnee roch! Optimistisch wie wir sind, wussten wir aber, dass es mit jedem Kilometer gen Norden nur wärmer werden konnte, denn nach dem Überqueren des Wendekreises des Steinbocks würden wir schließlich die Tropen erreichen. Eine gute Gelegenheit für uns, noch einmal nachzulesen, wie das mit den Klimazonen und den Breitengraden zusammenhängt. Tatsächlich sollten wir Badewetter und Sommernächte erleben, aber die ersten paar Tage und Nächte waren noch frisch. Das Wetter gehört also nicht unbedingt zu den typischen Merkmalen der Westküste. Stattdessen finde ich bemerkenswert: Dass die Landschaft eher mit Sträuchern statt Bäumen bewachsen, aber teilweise dennoch erstaunlich grün oder sogar bunt sein kann. Dass gelbe, rote oder beinahe purpurne Felsen (oder Dinge, die so aussehen) die Gegend prägen, als Schluchten oder Steilküsten beispielsweise. Und dass auf der 4530 Kilometer langen Strecke (ohne Abstecher) nur 6 Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern liegen – Perth und Darwin eingeschlossen.

Das erste Ziel, das Touristen auf der Reise nach Norden meistens ansteuern, sind die Pinnacles im Nambung Nationalpark. Man fährt eine Weile durch grünes Buschland, links und rechts tauchen hin und wieder weiße Sanddünen auf, bis man schließlich eine gelbe Wüste erreicht. Dort stehen tausende, kleine und richtig große, gelbe, steinerne – ja, was eigentlich? Felsen kann man sie vielleicht nennen, denn sie bestehen aus Kalkstein. Aber warum sie hier in dieser Form stehen, das ist immernoch eines der ungelösten Rätsel Australiens. Haben sich Sand, Sedimente und die Überreste von allerlei Meeresgetier rund um Bäume angesammelt und diese quasi versteinert? Oder war Erosion für diese Form verantwortlich? Die Theorien dazu und die Tiere, denen die Wüste als Lebensraum dient, lernt man im kostenlosen Besucherzentrum kennen. Außerdem kann man um die Formationen herumlaufen und sogar herumfahren! Das kommt besonders den Geländewagen vernarrten Australiern näher, die wie einer unserer Mates bei Sehenswürdigkeiten immer zuerst fragen: „Kann man dahin fahren?“ Zugegeben, es macht auch ziemlich viel Spaß.

Pinnacles

Rundfahrt durch die Pinnacles

Eine grüne Schlucht und atmende Steine

Folgt man der Küste von hier aus weiter nach Norden, taucht vor dem Örtchen Kalbarri eine Steilküste aus rotem Fels auf. Wir kamen am späten Nachmittag an, und auch wenn die Hauptsaison noch nicht ganz begonnen hatte, waren die Zeltplätze an der Uferpromenade bereits gut gefüllt mit australischen Rentnern und vielen deutschen Touristen. Sie saßen in der Abendsonne vor ihren Caravans und tranken Wein, standen an den Barbeques und wendeten Steaks – und wir räumten unser Auto aus, um endlich die Luftmatratze gegen eine aus Schaumstoff zu tauschen. Ein unglaublicher Komfortbonus! Kalbarri selbst besticht durch einen langen Sandstrand an einer ruhigen Bucht, die durch Felsen vom stürmischen Meer abgeteilt ist. Außerdem gibt es hier laut Reiseführer einen der besten Fish&Chips-Läden – wir haben da nicht viel Vergleich, aber lecker war es.

Kalbarri

Sonnenuntergang in Kalbarri

Aber es ist nicht die Küstenstadt Kalbarri, die die meisten Touristen hierher lockt, sondern der gleichnamige Nationalpark und Nature’s Window – ein Fenster im Fels mit Blick in die Schlucht des Murchison River. Dort kann man wunderbar wandern gehen – über ein Felsplateu hinab an den Fluß und an der anderen Seite herauf. Wenn man es sich denn traut, denn zu Beginn weißen große Schilder darauf hin, dass hier schon Menschen gestorben sind, hitzebedingt. Wir können deshalb einen Besuch im Frühling empfehlen, wenn das Tal auch noch viel grüner ist, als man es von Postkarten kennt. Außerdem streunen dann erstaunlich wenige Touristen durch die Schlucht, was uns eine entspannte Wanderung in einzigartiger Umgebung und für meine Eltern den ersten Blick auf etwas scheue Kängurus ermöglichte.

Das erste Känguru - fotografiert von Mamarazzi

Das erste Känguru – fotografiert von Mamarazzi

Nun lag eine Gegend vor uns, die mich schon lange vor unserer Australienreise fasziniert hatte. Damals hatte ich auf die Landkarte geguckt, die Abwesenheit von Orten bemerkt und den Namen Shark Bay gelesen und von den seltsamen Lebewesen namens Stromatolithen gehört und war gefesselt. Und was soll ich sagen: ich bin es immer noch. Stromatolithen sind nichts weniger als die Bakterien, die den Sauerstoff für unsere Atmosphäre produziert haben. Und hier ist einer der wenigen Orte auf der Erde, wo die Kleinen im niedrigen Wasser der Bucht immernoch vor sich hinblubbern. Sie sehen ein bisschen wie Steine aus, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen.

Tolle Bakterien und eine Welt ohne Horizont - Shark Bay

Tolle Bakterien und eine Welt ohne Horizont – Shark Bay

In der Nachbarbucht gibt es dafür einen Strand, der nur aus weißen Muscheln besteht, der Shell Beach, und wenn man dann noch weiter fährt, was wir aber nicht getan haben, kommt ein Ort, indem die Delfine an den Strand kommen. Das war uns eine Nummer zu touristisch, denn inzwischen ist das tägliche Füttern eine zu bezahlende Massensehenswürdigkeit, während die Delfine früher wohl einfach da waren und den Fischern regelrecht im Weg herumschwammen. Stattdessen können wir den Zeltplatz ein Stückchen hinter der Stromatolithenbucht empfehlen, der auf dem Gelände einer ehemaligen Schäferei und unter einem großartig dunklen Outback-Nachthimmel liegt. In der gemütlichen Küche samt Kamin sind wir beim Kochen schnell mit einem Lehrer aus den Kimberleys ins Gespräch gekommen, der den Campingplatz schon lange kannte – dieser ist Teil eines Projektes von Privatleuten, die Farmland aufkaufen, um es zu renaturieren. Außerdem gab er uns einen Einblick in die Aborigine-Kultur, die im Norden präsenter ist als im Rest Australiens. Zu seinen Schülerinnen gehören zwei, deren Großmütter einst Teil eines Filmes waren – weil sie in einer Gegend aufgewachsen sind, in der es weder Weiße noch Autos gab. Anders als leider viele Australier erzählte er nicht sofort von den Problemen, die es gerade in den Städten auch gibt, sondern von den enormen Fähigkeiten, die das Leben im Outback erfordert, von Wanderungen durch die anscheinend lebensfeindliche Landschaft, die manche Aborigines hier oben auf sich genommen haben, um etwa von den Missionsfarmen wieder nach Hause zu gelangen.

Bushcampingplatz in der Nähe der Stromatolithen

Bushcampingplatz in der Nähe der Stromatolithen

Eine Gegend, in die man definitiv der Küste wegen fährt, ist der Cape Range Nationalpark zwischen Coral Bay und Exmouth. Hier liegt einer der Orte, die mich in ganz Australien am meisten überwältigt haben: das Ningaloo Reef. Es ist vielleicht nicht so groß wie das Great Barrier Reef an der Ostküste, aber es liegt dafür nicht weit vom Strand entfernt (teils in Schwimmdistanz) und ist von glasklarem Wasser umgeben. Und so standen wir schließlich bei Badewetter im seichten Wasser vor Coral Bay und beobachteten zwei Stachelrochen, die um uns ihre Kreise zogen. Anders als nach dem tragischen Tod Steve Irwins von mir vermutet, sind diese Tiere nicht per se gefährlich. Wieder einmal gilt: Nicht alles in Australien will dich töten! Ein freundlicher Einheimischer hat uns dann nach anfänglichem Zögern erklärt, solange man die Pizza-großen Wesen in Ruhe lässt, greifen sie auch nicht an.

Christoph und der Stachelrochen

Christoph und der Stachelrochen

Abends haben wir dann, nach einer Woche on the road, zum ersten Mal geplant, wo wir eigentlich noch hinwollen und ob wir das eigentlich schaffen. Rückflüge sind halt unerbärmlich. Wir hatten uns nämlich überlegt, uns einen Schnorchelausflug mit Walhaien nachträglich zu Weihnachten zu schenken, aber leider beide kaum Schnorchelerfahrung. Deshalb wollte ich gern einen Tag im perfekten, niedrigen Wasser der Turquoise Bay üben und darauf den Ausflug machen. Nun mussten wir aber feststellen, dass die Zeit dafür nicht reicht. Entweder wir gingen morgen zu den Walhaien oder gar nicht. Puh. Eine harte Entscheidung, aber schließlich stand sie: Meine Eltern würden nach Exmouth vorausfahren (ca. 150 km) und im Cape Range Nationalpark baden gehen, wir würden in Coral Bay aufs Boot steigen und abends nachkommen. Dann müssten wir zwar nach Sonnenuntergang noch Auto fahren, aber das eine Mal würde das schon gehen. Doch, das habe ich so gesagt. Aber dazu später mehr. Am nächsten Morgen in aller Frühe fanden wir uns schließlich mit 15 anderen und der Crew auf einem Boot wieder, dass durch das klare Wasser Kurs auf das Riff nahm. Eine kurze Einführung, ein Wetsuit, Schnorchel und Flossen für jeden und schon konnte es losgehen. „Wir lassen euch über dem Riff ins Wasser und sammeln euch nach einem Drift-Schnorchelgang wieder ein.“ Ah ja. Was? Hatte ich erwähnt, dass ich Angst vor tiefem Wasser habe?

Ein Tag, von dem ich lange geträumt habe

Aber ich hatte keine Wahl mehr und ich wollte es ja auch erleben: das Schwimmen über bunten Korallen und noch bunteren Fischen, von dem wir schon so viel gehört hatten. Also fand ich mich plötzlich im Wasser wieder und während ich noch versuchte, mit der Maske und dem Atmen klar zu kommen, zog mich einer von der Crew zur Seite – beinahe wäre ich an eine riesige, runde Koralle gestoßen, die knapp unter der Meeresoberfläche lebte. Die meisten anderen waren bereits mit dem Gesicht nach unten auf Erkundung gegangen, da wagte ich den ersten Blick und war geschockt. Unter mir tat sich eine gigantische Welt auf mit hunderten Details, die Korallen formten Täler und Hügel und ließen so ganze Räume unter Wasser entstehen. Unter der blauen Oberfläche war unglaublich viel los, und das jetzt in 3D zu sehen, hätte mich beinahe umgehauen. Um ehrlich zu sein: für einen kurzen Moment hatte ich tatsächlich überlegt, einfach mit dem Kopf über Wasser hinter den anderen herzuschwimmen. Aber schließlich war das nicht der Sinn der Sache und plötzlich packte es mich, das Atmen funktionierte und ich begann mich zu entspannen. Christoph hatte weniger Glück: Durch seinen Bart war seine Maske undicht, was erst zurück auf dem Boot mit reichlich Vaseline behoben werden konnte. Also fand ich mich auch noch allein im Wasser wieder, denn die anderen waren mittlerweile ein Stück voraus und er eben auf dem Weg zurück. Mir blieb nichts anderes übrig, als alleine zur Gruppe aufzustoßen. Aber kaum hatte ich die anderen wieder im Unterwasserblickfeld, war alles gut. Ich sah Korallen in unbeschreiblichen Formen. Fische mit schwarz-weißen Streifen. Fische, die im Licht aufblitzten. Fische mit blauen Streifen. Runde Fische, flache Fische, viele kleine Fische in Schwärmen und einzelne größere. Eine Schildkröte, die zu schnell für mich davonschwamm. Letztendlich war das Boot viel zu schnell wieder da, um uns aufzusammeln. Schnorcheln war toll, und ich hätte noch ewig so weiterschwimmen können!

Die Küste im Cape Range Nationalpark - fotografiert von Mamarazzi

Die Küste im Cape Range Nationalpark – fotografiert von Mamarazzi

Das eigentliche Highlight stand uns da aber noch bevor. Über uns kreiste ein Flugzeug auf der Suche nach Walhaien, die zwischen Juni und August an dieser Küste vorbeikommen. Über die friedlichen Riesen ist erstaunlich wenig bekannt, hatte ich an Bord des Bootes gelesen. Zum einen, weil man meist männliche Jungtiere zu sehen bekommt, zu anderen, weil ihre Wanderwege und ihre Fortpflanzung noch weitgehend unbekannt sind. Wieder so ein Fall von Zum-Mars-fliegen-wollen-aber-noch-nicht-mal-das-Meer-kennen. Wenn das Flugzeug einen dieser bis zu 18 Meter langen Fische entdeckt, würde die erste Hälfte von uns ins Wasser springen und neben bzw. hinter ihm schwimmend versuchen, mit dem Walhai mitzuhalten. Soweit der Plan. Wir fuhren mittlerweile hinter dem Riff die Küste hinauf, hatten einen Tintenfisch und einen besonders großen, bunten Fisch beobachtet und zwei Buckelwale ein Stück entfernt schwimmen sehen und aßen gerade Mittag, als es losging. Nein, kein Walhai. (Es sollte sich auch bis zum Schluss keiner blicken lassen, so ist es in der Natur halt manchmal.)

Wir werden ausgecheckt: von Buckelwalen

Wir werden ausgecheckt: von Buckelwalen

Dafür kamen die Buckelwale uns nah. Wir sahen einen, der sich genüßlich in einem Algenteppich den Rücken kratzte. Einen anderen, der in der Nähe des anderen Ausflugsbootes heraussprang. Und wir dachten noch: Boah, haben die ein Glück. Aber desto mehr Zeit verstrich, desto mehr Wale bekamen wir zu sehen. Schließlich hielten sich sechs ganz in unserer Nähe auf. Sie schwammen parallel zum Boot mit, klatschten mit ihren Flossen aufs Wasser, reckten ihre Schwanzflossen in die Höhe und: Sie sprangen in die Luft. Diese riesigen, schweren Wale zu sehen, wie sie sich komplett aus dem Wasser katapultieren und mit einem lauten Knall wieder hineinfallen lassen, ist und bleibt ein unglaublicher Anblick. Am eindrücklichsten für mich aber war der Moment, als drei Buckelwale ganz nah ans Boot kamen, als wöllten sie uns begrüßen und einer von ihnen knapp unter uns durchtauchte. In dem klaren Wasser konnte ich von oben zum ersten Mal deutlich sehen, WIE groß ein Buckelwal ist. Das ist der Anblick, von dem ich seitdem mehrfach geträumt habe. Die Riesen lassen mich nicht mehr los.

Und… platsch!

Auch ohne Walhai-Schwimmen hatten wir also einen unglaublichen Tag, und mit einem Gutschein für eine Wiederholung der Tour in der Tasche verließen wir quietschvergnügt Coral Bay. Langsam ging die Sonne hinter den Termitenhügeln unter, aber wir fuhren langsam und bis Exmouth war es ja auch nicht weit, in Australien-Maßstäben. Dennoch passierte, was wir wussten, was beim Fahren im Dunkeln passieren kann: Ein Känguru sprang direkt aus dem Busch vor uns auf die Straße. Christoph bremste, aber es war zu spät. Ich hörte nur den Knall und sah ein braunes etwas davonfliegen. Alleine mitten im Nichts versuchten wir unsere Gedanken zu sortieren. Mussten wir jemanden anrufen? Wenn ja, wen? Das Känguru jedenfalls war leider tot, daran konnten wir nichts ändern. Unser Auto fuhr noch, und hatte nach erster Begutachtung „nur“ eine ordentliche Delle in der Motorhaube und ein zerbrochenes Licht. Wir konnten unsere Fahrt also fortsetzen, und da das Licht noch ging, die Reparatur auf die Zeit nach dem Urlaub mit meinen Eltern verschieben, aber das war natürlich nicht, wie wir uns den Abend vorgestellt hatten. Lasst es euch eine Lehre sein, solltet ihr nach Australien reisen. Fahrt nicht nach Sonnenuntergang (selbst währenddessen kann es schon gefährlich werden, aber dann hat man größere Chancen, die Tiere am Straßenrand sitzen zu sehen). Es bringt nichts. Wir haben es vorher und nachher nicht getan, und sind damit im besten Sinne des Wortes besser gefahren. Den Schnorchelausflug indes bereuen wir kein bißchen.

Von Laura

(Australien, Perth bis Exmouth, 22. bis 29. Juni 2015)

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