Der Copland Track

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Lage:
Westküste der Südinsel Neuseelands, südlich von Fox Glacier

Eckdaten:
ca. 36km
2-Tages-Tour
ca. 400 Höhenmeter

Schwierigkeit:
Einfach, aber mit schwerem Gepäck fordernd

Packliste:
Badesachen
Verpflegung inkl. Kocher
Schlafsack

Anreise:
Der Wanderparkplatz befindet sich direkt am Haast Highway, etwa 25km südlich von Fox Glacier. Um zum Parkplatz zu kommen, muss man erst noch ein Holztor passieren. Vorsicht: Unter Umständen wimmelt es hier von Sandflies.

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Beschreibung:
Vom Wanderparkplatz aus gilt es direkt als erstes eine Flussquerung zu absolvieren. Diese ist ein guter Anhaltspunkt, ob die Wetterbedingungen für die Wanderung überhaupt geeignet sind. Ist der Fluss an dieser Stelle nicht passierbar, sollte man die Wanderung vielleicht besser verschieben. Wer keine nassen Füße bekommen möchte, kann jedoch auch einen kleinen Umweg von etwa 2km über eine Hängebrücke machen.
Generell geht fast die gesamte Wanderung entlang des Schmelzwasserflusses durch das Tal und passiert dabei einige Hängebrücken. Dennoch sind einige Auf- und Abstiege zu bewältigen. An zwei Stellen, die von Steinschlag betroffen waren, gilt es Geröll zu überwinden. Zum großen Teil aber führt der Weg relativ eben durch den Farnwald.
Etwa auf halben Weg befindet sich die „Architect Creek“-Wanderhütte, für die man keine Reservierung benötigt, welche aber nur zwei Betten besitzt. An sich eine schöne kleine Hütte, aber wer mehrere Tage Zeit hat, sollte darüber nachdenken, diese lieber in der „Welcome Flat“-Wanderhütte zu verbringen. Genau dort befinden sich nämlich natürliche heiße Quellen. Warmes bis heißes Wasser sammelt sich nur einen Katzensprung entfernt von der Hütte in mehreren teils schlammigen Pools. Das Gefühl, nach einer etwa siebenstündigen Wanderung nachts in den heißen Pools zu liegen – ringsum die schneebedeckten Gipfel und darüber ein klarer Sternenhimmel – ist absolut unbezahlbar. Der Rückweg erfolgt auf dem selben Weg.
Die Betten in der „Welcome Flat“-Hütte können über die Website des DOC gebucht werden. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, etwas im Vorraus zu reservieren. Außerdem darf man hinter der Hütte auch zelten und für große Naturfreunde gibt es hier sogar eine Boofe.

Tipps:
Die DOC-Büros geben (auch per E-Mail) Auskunft über den aktuellen Zustand des Weges. In der Hauptsaison ist außerdem ein Ranger in der „Welcome Flat“, der auch aktuelle Wetterwarnungen durchgeben kann.
Erfahrene Wanderer können nämlich auch noch weiter in die Berge aufsteigen, wo eine weitere Wanderhütte steht –  auf dem Rückweg hat man sich dann das heiße Bad noch mehr verdient.
Zumindest der Beginn des Weiterweges ist einen Abstecher wert – hier führt eine beeindruckende Hängebrücke über den Fluss und ins Flussbett hinab (wenige Meter flussabwärts der „Welcome Flat“).

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