Der Pouakai Rundweg

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Lage:
Westküste der Nordinsel Neuseelands, im Nationalpark des Vulkans Taranaki

Eckdaten:
ca. 25km
2-Tages-Tour
ca. 1200 Höhenmeter

Schwierigkeit:
Fortgeschritten – viele Treppen, Weg z.T. im Bau (Stand 10/2015)

Packliste:
Verpflegung inkl. Kocher
Schlafsack
Taschenlampe

Anreise:
Der Ausgangspunkt der Wanderung liegt am Besucherzentrum des Mount Egmont Nationalparks, der von Inglewood im Nordosten aus zu erreichen und gut ausgeschildert ist.

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Beschreibung:
Im Besucherzentrum kann man ohne vorherige Buchung die Tickets für die gewünschte Wanderhütte erwerben und sich über den Zustand des Wanderweges erkundigen. Nach starken Regenfällen kann der Weg teilweise ausgespült und dadurch schwer begehbar sein. Außerdem sollte man fragen, wie viele Wanderer bereits unterwegs sind, damit man sich sicher sein kann, einen Platz in einer der beiden Hütten zu bekommen.

Vom Besucherzentrum geht es den „Razorback“ entlang ca. 400 Höhenmeter bergauf via Treppen Richtung Gipfel des Mount Taranaki. Kurz oberhalb der Baumgrenze folgt man für etwa 5 km dem Holly Hut Track entlang des Vulkanhanges, vorbei an vielen Wasserfällen und schließlich auf teilweise engen Pfaden wieder sanft bergab, bis man am Anfang eines großen Sumpfgebietes, dem Ahukawakawa Swamp, die Wanderhütte „Holly Hut“ erreicht. Diese bietet Platz für 32 Personen und liegt einen 5-minütigen Abstecher vom Hauptweg entfernt. Wir empfehlen aber die Tour bis zur „Pouakai Hut“ zu machen, die jedoch nur Platz für 16 Personen bietet. Um diese zu erreichen, überquert man das Sumpfgebiet auf einem Holzplankenweg. Bevor man die ersehnte Wanderhütte erreicht, muss man noch einmal reichlich 300 Höhenmeter per Treppen bewältigen, wird jedoch mit immer schöneren Aussichten auf den Taranaki belohnt.

Von der „Pouakai Hut“ kann man außerdem noch zwei kleine Abstecher auf die benachbarten Gipfel des Gebirges unternehmen. Am folgenden Tag führt der Weg den Pouakai Track entlang zuerst auf der Gebirgskette leicht bergab, bevor man den Gipfel des „Henry Peak“ hinaufsteigt. Von dort geht es viele, viele Stufen bergab vorbei an einer Schutzhütte bis weit hinunter an den Fuß des Vulkans. Durch dichten Farnwald und teilweise mühsam durch viele Flusstäler, aber auch über zwei Hängebrücken gelangt man in die Nähe der Straße zum Besucherzentrum. Wer genug hat, kann nun den asphaltierten Weg nehmen, ansonsten führt der Pfad ebenfalls durch dichten Farnwald die letzten ca. 300 Höhenmeter zurück zum Parkplatz.

Tipps:

  • Die DOC-Büros geben (auch per E-Mail) Auskunft über den aktuellen Zustand des Weges.
  • Wir empfehlen im Abend- bzw. Morgenlicht einen Spaziergang zum nahe der „Pouakai Hut“ gelegenen kleinen See, in dem sich mit etwas Glück der Taranaki spiegelt. Dazu folgt man einfach für ca. 5-10 Minuten dem Weiterweg. Aber auch wenn der Wind zu stark oder die Wolken zu dicht sind, lohnt es sich die Umgebung der Wanderhütte zu erkunden.
  • Bei unserer Wanderung führte der Weg teilweise unbefestigt über Wurzeln, die natürlich nicht immer Treppennorm haben. Wanderstöcke können bei dem ständigen Auf und Ab helfen.

Wie es uns 2015 auf der Wanderung ergangen ist und welche Probleme uns und die anderen Wanderer erwischt haben, lest ihr in unserem Bericht.

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