Unsere Top 10 Campingplätze und Homesteads in Australien

Ein Jahr waren wir in Australien unterwegs, ungefähr die Hälfte davon auf Reisen. 5 Monate lang sind wir vom Süden ins Zentrum, zurück an die Küste, über die Nullarbor und die Westküste hoch, in den tropischen Norden und wieder nach Süden gefahren. Wir haben auf Luxus-Campingplätzen, bei Farmen und am Straßenrand übernachtet. Dabei gab es richtige Highlights: Plätze, an denen nachts die Milchstraße ein helles Band über den ganzen Himmel zog, Campingküchen, in denen ein warmes Feuer loderte, wenn es draußen kalt und klamm war und Gastgeber, die immer eine helfende Hand und eine spannende Geschichte zu bieten hatten. Andere Plätze waren ein Nothalt, weil wir nicht rechtzeitig einen Zeltplatz gefunden hatten. So wie unsere allererste Campingnacht an der Great Ocean Road, halblegal in einer Bucht am Highway…

Doch viele Orte waren so schön, dass wir sie euch weiterempfehlen wollen. Queensland, New South Wales und Tasmanien haben wir nicht besucht, deshalb erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich halte es auch für sehr wahrscheinlich, dass mancher Platz, der uns ins Schwärmen bringt, anderen kalte Schauer über den Rücken laufen lässt. Der mit den Redback-Spinnen auf dem Klo zum Beispiel. Aber: Er lag mitten in einem kleinen Nationalpark, in dem wir, die einzigen Camper, zum ersten Mal Gelbfuß-Felskängurus gesehen haben und abends eine Horde Kakadus vom riesigen Eukalyptusbaum nebenan krächzte. Wo dieser Platz liegt, erfahrt ihr weiter unten.

Wenn ihr während eures Australien-Roadtrips auch auf ein paar Perlen gestoßen seid, dann erzählt uns in den Kommentaren davon – vielleicht nehmen wir sie mit in die Karte auf. Oder wir schreiben einfach noch eine Liste. Warum sollten es immer nur 10 sein? Die App Wikicamps, mit deren Hilfe wir manch einzigartigen Platz entdeckt haben, kennt 8928 Buschcamps, Zeltplätze und Caravanparks auf dem ganzen Kontinent (Stand: Juni 2016).

Also: Das hier, das sind unsere ganz persönlichen Top Ten. Aus ganz verschiedenen Gründen, und auch Kategorien. Vom Buschcamp über den Standard-Campingplatz bis zum Homestead.

1. COWARD SPRINGS
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Ein kleiner Buschcampingplatz mitten im Outback, etwa in der Mitte zwischen Marree und William Creek auf dem Oodnadatta Track in South Australia, einer 600km langen Schotterstraße durch die Wüste. Coward Springs ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine kleine Oase inmitten von Staub und Steinen. Die Besitzer des Platzes nutzen die nahegelegenen Quellen zur Bewässerung der Pflanzenwelt. Das Highlight dieses Zeltplatzes ist aber der aus alten Holzplanken der Eisenbahnstrecke selbstgebaute lauwarme Whirlpool. Hier kann man sich Tag und Nacht in mineralischem Wasser entspannen, welches einst vor Millionen Jahren in Queensland als Regen vom Himmel gefallen ist und nun viele tausend Kilometer entfernt aus einem riesigen unterirdischen Reservoire sprudelt. Auch sonst ist der Platz mit viel Liebe hergerichtet: mit Feuerplätzen aus alten Gasflaschen, Duschofen und Kasse des Vertrauens. Wenn man ein klein wenig Arbeit nicht scheut und die Toiletten putzt, spart man sogar die Hälfte der ohnehin überschaubaren Kosten. Wer Glück hat, begegnet sogar dem posierlichen Goanna, der hier beheimatet ist. Eine absolute Perle des Outbacks.

Top: Gestaltung der Anlage, Pool in der Wüste, Preis
Kontakt: http://www.cowardsprings.com.au/

2. DERALINYA HOMESTEAD
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Wer aus Richtung Osten durch die Nullarbor Plain fährt und nach Esperance möchte, kann auf Höhe des Balladonia Roadhouse eine kleine Abkürzung einschlagen. Diese hat es zwar in sich, denn die rund 120km lange Dirt Road ist an sich nur für Geländefahrzeuge geeignet, aber jeder richtige Aussie würde sagen: „Wenn es lange nicht geregnet hat und man vorsichtig fährt, geht das schon.“ Zur Sicherheit könnt ihr im Roadhouse nach den aktuellen Bedingungen fragen! Nach etwa 80km teils wirklich holpriger Buckelpiste gelangt man an das Deralinya Homestead, ein historisches Steinhaus, welches von Roger in den 1990ern gekauft wurde. Seitdem baut er mit Kumpels an seinem Traumhaus, in dem er eines Tages seinen Lebensabend verbringen möchte. Bis dahin steht das Haus aber auch für Reisende offen. Zwar gibt es hin und wieder irgendwelche Finken, die ihm etwas kaputt machen oder stehlen, aber ein Schloss an der Tür würde nur die ehrlichen Menschen davon abhalten einzutreten, und die sind schließlich wilkommen – so seine Einstellung. Wir hatten das Glück Roger zu treffen und genossen seine riesige Gastfreundschaft und die vielen Geschichten, die er zu erzählen hatte. Für Besucher stehen das große Wohnzimmer und zwei extra Schlafzimmer zur Verfügung. Licht kommt aus der solarbetriebenen Batterie, in der Küche steht ein Kochofen und hinter dem Haus ein Kompostklo mit Eimer-Dusche. Hier kann man fernab von Handyempfang und Straßenlärm die absolute Ruhe genießen und sich ein bisschen so fühlen wie die frühen Siedler in Australien.

Top: Geschichte, der Wald ringsum, die Abende am Kamin

3. GUNLOM FALLS (Waterfall Creek)
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Das Buschcamp bei den Gunlom Falls soll an dieser Stelle stellvertretend für alle Campingplätze im Kakadu Nationalpark bei Darwin stehen. Zwar haben uns alle der parkeigenen Plätze gefallen, aber der am berühmten Gunlom Wasserfall hat uns am meisten begeistert. Die Camps sind an und für sich relativ einfach: Duschen, Klos und Feuerstellen – das wars. Aber die Umgebung im Nationalpark, die Landschaften und die Tierwelt sind so einzigartig, dass man nicht viel mehr braucht, um glücklich zu sein. Aber ein paar Schmankerl hat er dann doch noch, unser Lieblingsplatz. Zum einen bietet der Nationalpark regelmäßig kostenlose Rangertouren an, bei denen man viel über Flora, Fauna und die traditionellen Bewohner der Region lernt. Definitiv sehens- und hörenswert. Aktuelle Veranstaltungspläne hängen an den Infostellen und Camps im Nationalpark aus. Außerdem gibt es hier einen der schönsten, natürlichen (!) Infinity Pools überhaupt. Nach einem steilen Aufstieg erreicht man den Kopf des Wasserfalls. In der Trockenzeit  – in der Regenzeit wird der Zeltplatz oft überflutet – fließt hier nur ein kleines Bächlein den Felsen hinunter und lädt somit zum entspannten Baden in einem der vielen Wasserlöcher oberhalb ein. Von dort hat man einen großartigen Blick über einen Teil des Nationalparks und das Buschcamp am Fuße des Wasserfalls. Schwimmt man den Bach ein wenig aufwärts und klettert über ein paar Felsen, dann erreicht man übrigens noch einen weiteren kleinen Wasserfall mit angenehm warmen Wasser. Unten im Tal, wo das Wasser sich sammelt, gibt es übrigens Krokodile. Zwei Stück waren dort, als wir im Park unterwegs waren. Aber keine Angst, für gewöhnlich sind es nur die ungefährlichen Süßwasserkrokodile. Baden ist auch hier erlaubt 🙂

Top: Infinity Pool, Ranger-Aktivitäten, Crocodile-Dundee-Feeling
Kontakt: Kakadu Nationalpark, Mary River Region

4. PRINCETOWN RECREATION RESERVE & CAMPING
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Kommt man aus Richtung Osten, liegt etwa 6km vor den berühmten Zwölf Aposteln an der Great Ocean Road das kleine, unscheinbare Örtchen Princetown. An sich nicht der Rede wert, aber wer von Melbourne aus gerade mit seiner Rundreise beginnt und wie wir noch nie ein Känguru gesehen hat, sollte unbedingt auf dem Campingplatz des Sportvereins inmitten eines kleinen Naturschutzgebietes vorbeischauen. Jagen ist in der Region verboten und deswegen fühlen sich die Beuteltiere hier pudelwohl. Zuerst mag man denken, es handelt sich um eine Art Farm, aber es sind tatsächlich echte freilebende Kängurus. Überall auf dem gesamten Gelände hopeln sie umher, hier und da guckt auch ein Kleines aus einem Beutel und sie haben sich auch recht gut an den Menschen gewöhnt. In Acht nehmen sollte man sich dennoch, denn auch wenn die Kängurus posierlich zwischen den Zelten und Campern fressen, können sie, wenn sie sich bedrängt fühlen, durchaus gefährlich werden. Wir waren zweimal hier und haben in der Gemeinschaftsküche (mit BBQ) beide Male großartige Bekanntschaften geschlossen. Princetown ist daher eine tolle Gelegenheit mit der australischen Wildnis auf Tuchfühlung zu gehen und außerdem ein großartiger Ausgangspunkt um die Highlights der Great Ocean Road zu erkunden.

Top: Unkompliziertheit, Feuer und heiße Duschen, Wildlife
Kontakt: http://www.princetownrecreationreserve.com/

5. BELAIR NATIONAL PARK CARAVAN PARK
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Wo wir schon einmal bei australischen Tieren sind: Etwa 10km südlich der Innenstadt von Adelaide befindet sich der kleine Belair Nationalpark mit dazugehörigem Campingplatz. Dieser ist nicht nur mit allem ausgestattet, was man braucht, sondern besitzt auch eine moderne Campingküche, einen kleinen Aufenthaltsraum und eine Gemeinschaftsterrasse. Der Standort ist ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Adelaide oder in den nahegelegenen Cleland Conservation Park, wo man die tierischen Bewohner Australiens hautnah erleben kann. Wer bunte Vögel oder Koalas sehen möchte, braucht aber nur aus dem Camper steigen und ein Stück in den Belair Park hineinspazieren. Wer aufmerksam nach oben schaut, wird früher oder später eine der flauschigen Kugeln in den Bäumen bemerken. Eine Karte mit Wanderwegen durch den Park gibt es in der Rezeption.

Top: Stadtnähe, Küche mit Ofen, Tisch und Kaffeeautomat, Wildlife
Kontakt: http://www.belaircaravanpark.com.au/

6. KOONALDA HOMESTEAD
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Zwischen den Großstädten Perth und Adelaide liegt die gigantische Nullarbor Plain. Viele nehmen sich für diese karge, zum größten Teil baumlose Ebene kaum die Zeit, die sie eigentlich verdient. Da wir gut ein halbes Jahr in dieser menschenleeren Region gewohnt haben, kennen wir auch ein paar Orte, die wir euch durchaus empfehlen können. Bevor es den Eyre Highway in seiner heutigen Form gab, existierte ein alter Highway etwas nördlich davon. An diesem lagen Farmen und Tankstellen – wie beispielsweise in Koonalda. Ziemlich genau mittig zwischen dem Nullarbor Roadhouse und Border Village führt eine ca. 20km lange Schotterpiste nach Norden zum historischen Homestead mit alter Zapfsäule und hunderten verrosteten, alten Autos, die es einst nicht durch die Pampa geschafft haben. Fährt man vom Farmgebäude noch weiter Richtung Norden, trifft man auf die Koonalda Cave, eine von unzähligen Karsthöhlen, die die Nullarbor durchziehen. Früher wurde sie als Wasserreservoire genutzt und noch viel eher, vor etwa 20.000 Jahren, kannten die Aboriginies diese Höhle bereits. Zu erkennen an Malereien, die sich im Inneren der Höhle befinden. Unseres Wissens nach ist sie umzäunt. Generell gilt für die Höhlen: Hereinsteigen auf absolut eigene Gefahr!!! Der Platz ist äußerst einfach und besitzt lediglich ein Klo ohne Türe. Der Küchenofen im Homestead sah aber benutzbar aus. Wir empfehlen euch wärmstens, sich mit Campingstühlen auf die alte Veranda zu setzen, mit einem kalten Bier in der Hand der Sonne beim Untergehen zuzuschauen und sich wie ein Großgrundbesitzer zu fühlen.

Top: Geschichte der Gegend, Autofriedhof, Abgeschiedenheit = Sternenhimmel

7. PORONGURUP RANGE TOURIST PARK
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Manchmal hatten sogar wir genug von Buschcamps und Komposttoiletten und dann mögen auch wir es gemütlich und luxeriös – vor allem, wenn das Wetter nicht mitmacht. Ein ganz besonderer Campingplatz war der Porongurup Range Tourist Park am gleichnamigen Nationalpark. Neben den unglaublich netten deutschen Besitzern, die uns sofort unzählige Tipps gaben, besitzt dieser Zeltplatz eine der schönsten Campingküchen, die wir jemals nutzen durften. Das ganze ähnelte eher einem kleinem Ferienhaus inklusive Holzofen und riesiger Terrasse. Auch als Ausgangspunkt für Wanderausflüge liegt der Campingplatz ziemlich günstig. Im Nationalpark gibt es viele Wanderwege, unter anderem zum berühmten Granite Skywalk. Ungefähr 30km nördlich befindet sich mit den Stirling Ranges ein weiterer Nationalpark und im Städtchen Mount Barker gibt es die besten Gourmet Pies westlich des Mississippi. Auch bis nach Albany sind es von hier aus nur etwa 40km.

Top: Aufenthaltsraum, Lage zwischen Wald und Farmen, Ausflugstipps
Kontakt: http://poronguruprangetouristpark.com.au/

8. ARKAROOLA RESORT & WILDERNESS SANCTUARY

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Arkaroola liegt am Ende einer langen Sackgasse, hunderte Kilometer entfernt von Ortschaften im Norden der Flinders Ranges. Um hierher zu kommen, braucht man einen Geländewagen – oder sehr viel Geduld für die teilweise korrugierte Schotterpiste. Aber: Es lohnt sich! Seit 1967 gehört das Gebiet der Familie Sprigg, vorher trieben eingeschleppte Tiere und Uransucher hier ihr Unwesen. Jetzt fühlen sich Gelbfuß-Felskängurus, Emus und andere heimische Tiere wieder wohl, und das einzige, was die Uran-Firmen zurückgelassen haben, sind steile Pisten durch die bergige Landschaft, die man bei der Ridgetop-Tour erkunden kann. Rings um den Zeltplatz erheben sich rote Hügel, die im Sonnenuntergang von orange zu lila wechseln, darüber spannt sich ein dunkler Nachthimmel, den man vom Observatorium beobachten kann und wenn, wie bei uns, 42 ° Celsius erreicht werden, kann man sich im Pool abkühlen. Ein einzigartiger Ort in Südaustralien! Südlich an Arkaroola schließt sich zudem der Vulkathunha – Gammon Ranges Nationalpark an, indem man herrlich wandern gehen, eine alte Schafscher-Station besichtigen und auch zelten kann. Wer die steinige Piste zum Weetootla Campground einmal hinter sich gebracht hat, dem geht es vielleicht wie uns – und man bleibt trotz spinnenverseuchtem Klo zwei Tage alleine im Outback.

Top: Ausflüge & Wege, Geschichte der Umgebung, Wildlife
Kontakt: Arkaroola Resort

9. HAMELIN POOL CARAVAN PARK

SharkBay
Sie sind die ältesten Fossilien der Erde, sie waren da, als der Sauerstoff entstand und auch heute noch leben ein paar Exemplare noch unter uns: Stromatolithen. Der Einfachheit halber nenne ich sie lebende Steine, in Wirklichkeit ist das alles etwas komplizierter – aber dafür fährt man ja schließlich nach Shark Bay an der Westküste, denn das ist einer der wenigen Orte weltweit, wo noch aktive Stromatolithen vor sich hin blubbern. Nur wenige Kilometer landeinwärts liegt praktischerweise der Hamelin Pool Caravan Park auf dem Gelände einer ehemaligen Schaffarm. Daran erinnern noch alte Wasserpumpen und die Küche der Scherer, die heute den Campern zur Verfügung steht. Ein gemütlicher Raum mit einer langen Holzbank und einem Kamin, an dem sicher schon viele Bekanntschaften entstanden sind. Da weit und breit kein Ort in der Nähe ist, stört auch nichts den Sternenhimmel.

Top: Stromatolithen, Nachthimmel, historisches Farmgelände
Kontakt: https://hamelinpoolcaravanpark.com/

10. HIDDEN VALLEY TOURIST PARK

Hidden Valley
Das ist einer der wenigen Campingplätze, an dem wir angekommen sind und uns vorstellen konnten, hier Wochen zu verbringen. Und das tun auch viele Backpacker, denn rund um Kununurra gibt es je nach Saison einige Erntejobs. Der Hammer ist aber die Lage: Direkt hinter der Zeltwiese erheben sich die roten Hügel des Mirima Nationalparks, der mit seinen Bienenwabenfelsen an die Bungle Bungles erinnert hat. Zwischendurch führen ein paar Spazierwege zu Aussichtspunkten und Picknickplätzen, und es wäre ein leichtes sich hier jeden Tag einen neuen Lieblingsplatz zu suchen. Dazu kommt die Flora & Fauna, die im Norden von Western Australia schon eine ganz eigene ist – mit den runden Affenbrotbäumen und den Flughunden, die nach der Dämmerung auf Nahrungssuche gehen. Der Platz selbst ist grün, einfach, und hat alles, was man braucht. Einen schön angelegten Pool inklusive.

Top: Tropische Pflanzen & Tiere, Lage am Nationalpark, Pool
Kontakt: http://www.hiddenvalleytouristpark.com/

 

Damit ihr die Plätze, unsere Reiseberichte aus der Gegend und Fotolocations finden könnt, stellen wir euch unsere Reisekarte zur Verfügung. Mit Routen, einigen Wanderwegen und allem Pipapo – wird fortgesetzt…

Von Christoph & Laura

(Australien, 24. September 2014 – 24. September 2015)

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One Comment on “Unsere Top 10 Campingplätze und Homesteads in Australien

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